SFSR_WWKArena_2019

Riveting Challenge

Seit dem Sommer 2017 leuchtet der Abendhimmel über Augsburg, DE, in den Vereinsfarben des FCA (Fussball Club Augsburg). Dafür verantwortlich ist die neue Aussenhülle der WWK-Arena. Konstruiert und gebaut wurde das moderne und hochkomplexe Fassadensystem von der Roschmann Group. Für die Befestigung des aussergewöhnlichen Fassadengeflechts, das aus Aluminium und lichtdurchlässigen Kunststoffröhren besteht, hat Roschmann, in enger Zusammenarbeit mit GESIPA®, eine innovative und wirtschaftliche Lösung entwickelt.

Added Value


  • Wirtschaftliche und technisch sichere Befestigungslösung
  • Effiziente und einfache Montage
  • Optimale Auftragsabwicklung durch Kundennähe und partnerschaftliche Zusammenarbeit

Ausgangslage

Im August 2016 erhielt die Roschmann Group aus Deutschland den Auftrag zur Realisierung der neuen Aussenhülle der WWK-Arena. Das Resultat ist eine moderne und hochwertige Konstruktion aus Aluminiumröhren. Diese wickeln sich wie ein Kokon in mehreren Ebenen um die Arena. Mit der Herausforderung, eine geeignete Befestigungslösung zu entwickeln, trat die Roschmann Group an verschiedene Firmen heran. GESIPA® konnte mit ihrem Vorschlag, Blindnietmuttern als Befestiger zu verwenden, gerade in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, technische Sicherheit und Montagefreundlichkeit den Kundenwunsch untermauern. Spezialisten von beiden Firmen haben anschliessend gemeinsam eine Lösung erarbeitet, um die neue Konstruktion sicher und effizient zu installieren.

SFSR_WWKArena_Roehren_2019
Die moderne und hochwertige Konstruktion aus Aluminiumröhren wickelt sich wie ein Kokon in mehreren Ebenen um die Arena

Eine herausfordernde Montage

Das Ziel: 135 lichtdurchlässige Kunststoffröhren mit LED-Lichtköpfen werden in ein Geflecht aus 20 Kilometer Aluminiumrohr integriert und sollen auf der Fassadenunterkonstruktion der WWK-Arena sicher montiert werden. Um diese Herausforderung zu bewältigen, hat ein Spezialistenteam von GESIPA® und Roschmann zunächst einen geeigneten Verbinder identifiziert. Da die Verbindungen mit den ausgewählten Blindnietmuttern bauaufsichtlich nicht geregelt sind, hat die Firma Roschmann eine Zustimmung im Einzelfall für die Verwendung der Einnietmuttern erwirkt.

SFSR_WWKArena_Roehrenah_2019
Die Blindnietmutter M8 in Edelstahl A4 hat sich in Kombination mit dem FireFox® 2 Blindnietmuttern-Setzgerät als idealer Befestiger für die neue Aussenhülle erwiesen

An den Verbindungselementen der Aluminiumrohre wurden Traglastversuche in Form von Auszugsversuchen, Scherversuchen und Bauteilversuchen in Zusammenarbeit mit dem Labor für Stahl und Leichtmetallbau GmbH und gbd LAB GmbH vorgenommen. Die Blindnietmutter M8 in Edelstahl A4 hat sich in Kombination mit dem FireFox®2 Blindnietmuttern-Setzgerät als idealer Befestiger erwiesen. Im nächsten Schritt hat GESIPA® eine speziell für den Kunden angefertigte Montageanleitung erstellt. So konnte eine effiziente, kontinuierliche und möglichst einfache Verarbeitung der Blindnietmuttern gewährleistet werden.

Michael Skopp, Technischer Leiter der Roschmann Group, über die Zusammenarbeit mit GESIPA®:

«Die Zusammenarbeit mit GESIPA® verlief reibungslos. Durch die technische Unterstützung konnten die Befestigungssysteme an der WWK‐Arena durchgesetzt und letztendlich wirtschaftlich und zielführend abgewickelt werden. Knapp 22’000 GESIPA®‐Blindnietmuttern gewährleisten somit den sicheren Halt von ca. 20’000 m Aluminiumrohr.»

Kundennähe schafft Vertrauen

GESIPA® arbeitete von der Entwicklung der optimalen Lösung bis hin zur umfangreichen Prüfung des identifizierten Verbinders (Blindnietmutter M8 in Edelstahl A4) und schliesslich dessen Verarbeitung und Montage Hand in Hand mit dem Kunden.

Verwendete Technologien

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