Mixeffekte und die bereits umgesetzten Massnahmen aus der Straffung des globalen Produktions- und Vertriebsnetzwerks wirkten sich positiv auf den Ertrag aus. Die Umsetzung des Programms generiert weiterhin Einmaleffekte, die das Ergebnis beeinflussen. Um diese Effekte bereinigt, resultierte ein normalisierter Betriebserfolg (EBIT) von CHF 206.0 Mio. (Vj. CHF 168.1 Mio.), was einer normalisierten EBIT-Marge von 13.3% entspricht (Vj. 11.0%). Der Betriebserfolg (EBIT) inklusive Einmaleffekte belief sich auf CHF 211.2 Mio. (Vj. CHF 162.2 Mio.) bei einer EBIT-Marge von 13.6% (Vj. 10.6%).
Die SFS Group erwirtschaftete einen stabilen Operating Free Cash Flow von CHF 120.9 Mio. (Vj. CHF 122.5 Mio.). Das Ergebnis je Aktie (EPS) entwickelte sich insgesamt positiv auf CHF 3.82 (Vj. CHF 2.86).
Strategische Akquisitionen als Chance
Das aktuelle Umfeld bietet SFS weiterhin Chancen, das organische Wachstum durch strategische Akquisitionen zu ergänzen und die Positionierung der Segmente langfristig zu stärken. Im ersten Halbjahr 2026 hat die SFS Group die drei Hoffmann-Partnerunternehmen Gödde GmbH, Oltrogge Werkzeuge GmbH und Hch. Perschmann GmbH übernommen sowie die Aktienmehrheit der auf 3D-Druck spezialisierten Jellypipe AG (neu Hoffmann Additive Manufacturing AG) erworben. Damit festigt das Unternehmen seine Marktposition im Handelsgeschäft und baut das Technologieangebot weiter aus. Mit der Akquisition der Harald Zahn GmbH, einem führenden Anbieter von Befestigungssystemen für Flachdächer in Deutschland und Österreich, gelang die Stärkung des Marktzugangs des Segments Fastening Systems.
Am 9. Juli 2026 hat SFS einen Kaufvertrag zur Übernahme der Heartland Precision Fasteners Inc. abgeschlossen. Das amerikanische Unternehmen ist auf die Herstellung von hochwertigen Befestigungslösungen für die Flugzeugstruktur und den Flugzeugantrieb spezialisiert. Mit der Akquisition erweitert SFS ihre Aktivitäten im Bereich Aerospace nach Nordamerika und erschliesst damit einen strategisch wichtigen Wachstumsmarkt. Der Vollzug der Transaktion wird nach Vorliegen fusionskontrollrechtlicher und weiterer Freigaben bis Ende September 2026 erwartet.
Erwartungen für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt
Konsequenter Kundenfokus, zukunftsgerichtete Innovationsprojekte und neue Wachstumsanwendungen behalten für die nachhaltige Entwicklung von SFS höchste Priorität. Die Umsetzung des 2025 eingeleiteten Programms zur Straffung des globalen Produktions- und Vertriebsnetzwerks wird weitergeführt.
Die SFS Group bestätigt die Erwartungen an das Geschäftsjahr 2026 von einem Umsatzwachstum in Lokalwährung, inklusive Konsolidierungseffekte, von 3–6% sowie einer normalisierten EBIT-Marge von 12–15%.